Samantha Yu Li, Hongkong

We are not only biological beings.

Our identities are shaped by our experiences and relationships with others. Like performers on a stage, we are assigned different roles and our act becomes who we are. I`m not what you think I am.

I also don`t know what I think I am.

Surely, there is more to what defines us than merely a reflection?

Fabian Wilkus, Bonn

Rot, grün und blau bilden das Farbschema eines LCD Bildschirms und sind gleichzeitig die Lichtfarben. Der Punkt bildet außerdem für den Studenten der 'Alanushochschule für Kunst und Gesellschaft' die perfekteste Form, die es zu ergründen gibt. 

Ergeben 70.000 frei- und handgemalte Punkte ein schwarzes Rechteck? Wann erwacht es zum Leben? Schöne neue Arbeitswelt?

Wilkus bewegt sich in der Nähe des Konstruktivismus, Suprematismus, Konkrete Kunst und Op-Art.

Soumiya Aamara Trier

Kunst als Expression von Unfassbarem.

Vor allem der Ausdruck durch bildnerische Mittel und seine verschiedenen Ebenen stehen für mich im Vordergrund.

Ich experimentiere mit verschiedenen Materialien, Aquarellfarben und Fineliner in Kombination, aber auch Acryl- und Ölfarben kommen in meinen Werken zum Einsatz.

Im Mittelpunkt dieser Ausdrucksform steht für mich immer die Frage nach der Identität und dem, was sie definiert.

Da mein Vater aus Marokko kommt, interessieren mich kulturelle Hintergründe, besonders die innere Zerrissenheit meiner Generation, die ich auch durch das Schreiben von Lyrik zum Ausdruck bringe.

  

Marvin Opelt, Köln

Die Kunst als Ventil! 

Abschalten und die Gedanken auf Papier und Leinwand bringen. Tiefe Emotionen visualisieren, dass ist das Thema von Marvin Opelt, zwanzig Jahre alt und zur Zeit noch in einer Ausbildung zum Mediengestalter. Er designt seine Zeichnungen meist am PC , malt digital, realistisch aber auch Cartoon und Comic. Zur Ausstellung 'COLOR - OPEN UP!' hat er eine Serie aus vier Einzelwerken geschaffen, ganz 'old school' - Acrylfarben auf Leinwand...

Marlene Lees, London
Geboren in Chelsea, London studierte die Engländerin mit deutschen Wurzeln  Malerei an der Norwich University of the Arts bei Prof. Carl Rowe.
Bereits während ihres Studiums begann Marlene Gemälde von Francis Bacon zu studieren.
Dabei hat sie einen einzigartigen Stil entwickelt. 
Abstrakt und figurative zugleich, mit großem Pinsel und einfachem Strich, bleiben Menschen und ihre Gefühlslage das Motiv ihrer Malerei. 
Als Teilnehmerin in Part II der Ausstellung 'COLOR - OPEN UP' zeigt sie mehrere Serien auf Papier, Ölfarben, oft monochrom und skizzenhaft aufgetragen, ein entleerter Hintergrund lässt Platz für eigene Interpretation und Vermutung.
Völlig neues ist im "lockdown" entstanden, ein Blumenstrauß, abstrakt und reduziert, wir sind sehr gespannt...
Marlene lebt seit einigen Wochen wieder in ihrer Heimat Großbritannien und schickt von dort aus ihre neue Kunst.
               

Jonas Langner, 

Freie Malerei im wahrsten Sinne, ohne ein Bild vorher zu 'konstruieren' und  Flächen bzw. Formen im Vorhinein festzulegen.

Mut zur Spontanität, daran arbeitet Jonas und er selbst ist erst zufrieden, wenn dies in seinen Werken gelingt.

Er möchte sich Unfreiheiten widmen, indem er 'Freiheit' auf die Leinwand bringt. Trotz Farb- und Materialvielfalt sind seine Werke kritisch, Umweltthemen und das Hinterfragen von aktuellen Maßnahmen werden in seiner Arbeit reflektiert.  

Besonders interessieren ihn dabei bestimmte Farbkompositionen, was sie beim Betrachter auslösen und wie sie miteinander korrespondieren. Nach mehreren Semestern in Alfter hat sich Jonas nun an der UdK in Berlin beworben.

Paata Kokaia, Georgien 
Ein Studium zum Bildhauer hat der aus Georgien stammende Paata bereits an der Staatlichen Akademie der Künste in Tiflis abgeschlossen. 
Seit 2017 studiert er an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter und ist Meisterschüler von Professorin Eller-Rüther.
Ganz nebenbei interessiert er sich für Fotografie und zählte zu den Wettbewerbsgewinnern des "Young Cheezze Award" für Fotografie.
Paata hat an zahlreichen Ausstellungen und Kooperationen mit verschiedenen Universitäten und namhaften Künstler*innen teilgenommen. Er ist zu einem echten Freund des 'petitparis' geworden und in diesem Jahr Gastkünstler der Ausstellung "COLOR - OPEN UP!"
Sein Wirkungskreis reicht längst über die Kunsthalle in Bonn bis ins Museum von Chengdu in Sichuan, China.
Somayeh Golshani, Iran
Sie erzählt uns anhand ihrer Gemälde eine unglaubliche Geschichte. 
Was bedeutet Freiheit im Iran?
Somayeh ermöglicht uns den Einstieg  in eine völlig fremde Kultur, ein Land, mit Gesetzen und Bräuchen, die für uns Westeuropäer nur schwer zu verstehen sind.
Durch Somayehs Ölgemälde werden diese Gesetze extrem berührend visualisiert und kritisiert. Zeichnungen und teils abstrakte Darstellungen alter Bräuche und Symbole zeigen eine tiefe Verbundenheit und Liebe zu Ihrem Heimatland.  Gleichzeitig bedeutete das für die Künstlerin, dass sie sich und ihre Arbeiten zeitweise unter einem Synonym exponieren musste.
Freiheit, wie wir sie kennen, ist im Iran, besonders für eine junge Frau, undenkbar. 
Ihre im Stil des Realismus gemalten Portraits erschüttern aufgrund ihrer Intention und begeistern durch den sichtbar virtuosen Einsatz der Farben und ihrer Nuancen.
Die Künstlerin hat bereits ein Studium der Visual Arts und Grafik abgeschlossen und danach ihr Heimatland verlassen, um in Deutschland freie Kunst zu studieren. Gerade hat sie zwei Semester bei Professor Andreas Orosz an der  Alanus Hochschule abgeschlossen.
Somayeh gibt keine Statements und doch ist Ihre Intention glasklar.
Ann-Kathrin Templin, Köln
Ihre Werke sind emotionale Farbexplosionen.
Von Kindheit an, malt und zeichnet die Autodidaktin und hat so einen ganz eigenen Stil entwickelt.
Ihre Themen auf der Leinwand sind Kindheitsträume, Geisteswissenschaften, Herzenssachen und Lebensfreude. Muli mischt ihre Farben selbst, aus Pigmenten und verschiedenen Lösungen entstehen poppige, manchmal fluoreszierende Mischungen.
Kunst im dunklen Raum! Das ist nur bei Muli möglich.
Starke Farben bilden den Gegensatz zu ihrer filigranen Technik, mit der sie, meist abstrakt, einen Teil ihrer Geschichte auf Leinwand oder Papier, manchmal auch auf Kleidung projiziert. 
Unsere Freiheit ist in Deutschland so grenzenlos, dass sie anstrengend werden kann, die Kunst aber, ist ihr Weg zur Ruhe.
Muli, deren Spitzname zum Künstlernamen wurde, hat bereits an mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen in Köln teilgenommen. Sie komponiert Bilder und manchmal auch ein entsprechendes Gedicht dazu. Berührend, Poesie pur!                     

Künstler*innen früherer Ausstellungen