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Emilia vor Rosen Helena Doerfel

Foto: Ann-Kathrin Templin

Die große Resonanz, die hohe Besucherzahl, sowie die Vielzahl an begeisterten Rückmeldungen zu dieser Ausstellung
haben uns zu einer Fortsetzung animiert. 
Eine Neuauflage der einzigartigen Verbindung von Haute Couture und Malerei befindet sich bereits in der
Konzeptionsphase für 2027. 
Die Ausstellung FASHION MEETS ART ist am 31.01.2026 - nach Verlängerung - sehr erfolgreich zu Ende gegangen.

FASHION MEETS ART

Die Ausstellung  FASHION MEETS ART eröffnet einen Dialog zwischen zwei Künsten, die auf den ersten Blick getrennt erscheinen, aber im Kern denselben Anspruch verfolgen:

Die schöpferische Verwandlung von Idee in Form, von Fantasie in greifbare Wirklichkeit.

Junge Designerinnen mit akademischem Hintergrund entwerfen Haute Couture und stellen ihre Entwürfe in einen spannungsvollen Bezug zu großformatigen Ölgemälden.

Im Zentrum steht die Gegenüberstellung zweier Handwerke, die gleichermaßen Zeit, Hingabe und Virtuosität verlangen.

So wie ein Kleidungsstück über Skizze, Schnittmuster und Moodboard seinen Weg zur tragbaren Skulptur findet, so entsteht ein Gemälde über Komposition, kunsthistorischen Kontext und malerische Intention.

In beiden Fällen stehen Monate intensiver Arbeit, die Suche nach Ausdruck und die Fähigkeit, Schönheit als Wert zu begreifen.

Die Besucherinnen und Besucher treten ein in die Ateliers der jungen Künstlerinnen, sehen die Materialien, die Inspirationsquellen, die Scrapbooks, in denen sich erste Ideen bündeln, und die Stoffe, die wie Farbflächen arrangiert werden.

Neben expressiven Farbräumen, in denen Rosenblüten sich über die Leinwand entfalten, erscheinen Couture-Kreationen, die aus derselben künstlerischen Energie hervorgehen.

Es geht um das Erleben von Wertigkeit – von Zeit, von Nachhaltigkeit, von handwerklicher Präzision.

In einer Welt der Beschleunigung verweist die Ausstellung  FASHION MEETS ART auf die Würde des Entwurfs, auf die Intensität der Erarbeitung und auf die stille Kraft, die entsteht, wenn zwei Künste im Spiegel einander begegnen.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

An interdisciplinary project by students of FASHION DESIGN INSTITUT FDI Düsseldorf and two artists of petitparis gallery.

"Haute Couture ist Kunst!" 
Dieser Gedanke stand am Anfang des Projekts, welches Mode und Malerei zu einer neuen, visuellen Sprache verbindet.
Die Galerie wird zur Bühne, die Werke zum Gegenüber - Mode tritt in Dialog mit Gemälde und Raum, Farbe und Form.
Jedes Teil der Collection ist ein Statement, jede Pose ein Kunstwerk...

OPENING 22./23.11.2025 

Finissage-Wochenende Sa./So. 20./21.12.25

Check out the full report in the Print-Magazine NEW ICONS Club No. 5 November 2025

 

Im Angesicht der Kunst

Foto: Polina Kluss

ARTISTS

Team

Helena Köhler

Designerin

Helena Köhler

Ocean Eyes Kollektion
"Meine Kollektion „Ocean Eyes“ erzählt von einer geheimnisvollen, verspielten und mystischen Welt, mit der Sehnsucht nach Freiheit – verborgen in der Tiefe des Meeres. Dunkle Blautöne, unterschiedliche Stofflichkeiten und Stoffmanipulationen erzeugen diese Tiefe, während die voluminöse Silhouetten an den Wellengang und die ständige Bewegung des Wassers erinnern. Jede Silhouette erzählt ihre eigene Geschichte – von Schutz, Stärke und Verspieltheit - verborgen, aber dennoch spürbar. Wie auch meine vorherigen Kollektionen steht die „Ocean Eyes Kollektion“ für Women Empowerment und die Stärke jeder einzelnen Frau."

Anja Kreitz Foto.JPG

Malerin

Anja Kreitz

Die aktuellen Werke von Anja Kreitz basieren auf der Überlegung, die Romantik angesichts einer unsicheren Weltlage als Gegengewicht darzustellen. Als eine Art Haltepunkt im Leben wird der Fokus auf die Schönheit in der Natur in Form von Blumen und Pflanzen und die Abbildung moderner Heldenfiguren gelegt. Die bewusste Konkurrenz und Gegenüberstellung von einem früheren goldenen Zeitalter zur Gegenwart wird mit unterschiedlichen Elementen kombiniert.

Paula Müller

Designerin

Paula Müller

FOLLICULAR - EINE HOMMAGE AN DIE WEIBLICHE KRAFT

Die Follikelphase ist eine Zeit des Erwachens – ein Aufbruch voller Energie, Klarheit und Stärke. Es ist der Moment, in dem eine Frau sich unaufhaltsam fühlt, ihre Kreativität auf dem Höhepunkt ist und ihr Selbstbewusstsein wächst. Eine Phase des Wachstums, des Mutes und des Voranschreitens ohne Zögern. Die Follikelphase steht als Sinnbild für Stärke, Schaffenskraft und unterschätzte Potenziale von Frauen.

Helena Doerfel Künstlerportrait.JPG

Malerin

Helena Doerfel

Meine Bilder sind ein Versuch, das Unbeschreibliche auf die Leinwand zu bannen, den ebenso kostbaren wie flüchtigen Moment der Blüte in der ewigen Dynamik des Entfaltens und Vergehens alles Lebendigen einzufangen, der jeden Moment des Daseins einzigartig und besonders macht, gewissermaßen die Schönheit selbst. Seit ich einst in einem unglaublich besonderen und intensiven Traum erleben durfte, wie über mir transzendente Rosen in atemberaubender Pracht aufblühen und verwelken, bin ich von diesem Motiv als Darstellungsform jenes Moments gefesselt.

Models: Marie Lange (ELENAMODELS) & Emilia Bürger
Fotos: Polina Kluss & Ann-Kathrin Templin
Hair & Make-up: Stefanie Wötzel
Location: Galerie petitparis
Creative Director: Judith Schlickeiser

Behind the scenes
Behind the scenes
Posing
Fashion Interview
Behind the scenes
Modell
Shooting
Concept Judith Schlickeiser
Ann-Kathrin Templin
Polina Kluss, Fotografin
Make-up artist
Jungleroses H. Doerfel 2025

Helena Doerfel

2019-2024 Kunstakademie Düsseldorf

Juli 2024: Abschluss des Studiums mit dem Akademiebrief,

Ernennung zur Meisterschülerin von Andreas Schulze

In meinen Arbeiten übe ich Kontrolle aus, indem ich scheinbar fragilen, zerbrechlichen Formen, wie der Rose, Strukturen gebe und sie in eine Komposition setze. Doch diese Ordnung ist nicht final. Sie ist durchzogen von Momenten des Loslassens. Ich gebe Kontrolle auf, indem ich der Farbe und dem Material Raum zur Entfaltung gebe. Farbe läuft aus, bricht aus der Struktur heraus und verweist auf die Unvollständigkeit, die den menschlichen Zustand widerspiegelt. Es ist die Entfaltung einer wilden, ungezähmten Energie, die nur durch den Prozess selbst sichtbar wird – durch die Nicht-Vollendung, die ständig im Werden begriffen ist. Diese Elemente setze ich in unterschiedliche Kompositionen: In einigen Werken ordne ich sie nahezu klinisch und in strengen Mustern, in anderen lasse ich sie sich freier entfalten. Diese Balance aus präziser Komposition und wildem Überschwang lässt Raum für das Leben und die Veränderung der Formen.

Das Bild der Rose zieht sich durch meine Arbeiten wie ein roter Faden. Inspiriert wurde ich von einem luziden Traum, in dem ich in unglaublicher Geschwindigkeit in ein Rosenmeer gezogen wurde, das sich an der Decke eines hohen, runden Raums ausbreitete. Dieser Traum, in dem das Paradox von Bewegung und Stillstand miteinander verschmolz, ließ in mir den Wunsch aufkommen, die Rose als Symbol für das Aufeinandertreffen von Widersprüchlichkeiten und die komplexe Schönheit der Natur zu begreifen. In meinen Arbeiten erforscht die Rose sowohl das zarte Erblühen als auch die faszinierende Fülle des Frühlingserwachens. Sie wird zum Symbol für das Überfließende, für das Paradies, in dem das Leben in seiner ganzen Pracht zu erblühen scheint. Doch gleichzeitig spiegelt sie auch die Vergänglichkeit und das Unaufhaltsame des Verfalls wider.

In den Papierarbeiten tritt das Thema der Fragmentierung stärker hervor. Hier setze ich verschiedene Einzelteile zusammen, die miteinander in Dialog treten, aber als einzelne Teile ihre eigene Präsenz bewahren. Diese Fragmente sind wie kleine Erzählungen, die aus dem Ganzen herauswachsen und das Werk in ständiger Bewegung halten. Sie sind ein Prozess des Suchens und Zusammenfügens, der der Imagination Raum gibt und die Idee der Konstruktion und Zerstörung miteinander vereint.

Anja Kreitz

Die figurative Malerei von Anja Kreitz beschäftigt sich mit der Epoche des
Barocks und deren Transformation in die heutige Zeit. Sie lässt mit ihrer
symbolhaften Sprache eigene Bildfiguren entstehen; Helden aller Art und
kunstgeschichtliche Charaktere werden zu neuem malerischen Leben erweckt.
Inspiriert aus der Kunstgeschichte und der kühnen Bewegtheit des Barocks,
erscheinen die Figuren auf den zumeist großformatigen Ölbildern mit einer
gewissen Grundimposanz. Dabei ist die Gratwanderung am Rande zu
Lieblichkeit und farblicher Überzeichnung kein Zufall, es ist der gewollte Flirt
mit Opulenz und Romantik.

Die Werke stehen für eine eigene Art der Begeisterung für das Leben und
für die Liebe zur Kunst.
Anja Kreitz lebt und arbeitet in Solingen. Die verschiedenen Stationen der
künstlerischen Ausbildung haben in der Familie begonnen, führten zur École
des Beaux Arts in Paris, zum Bachelor-Abschluss für Malerei an der Hoch-
schule der bildenden Künste in Essen und zur Kunstakademie Düsseldorf in
die Klasse Prof. Anzingers.

The big stage A. Kreitz 2025
Silvia Slapka black and white 2025

SILVIA SZLAPKA

 

Szlapkas Werk ist geprägt durch farbintensive und lichtdurchflutete Alltagsszenen, zumeist aus ihrer Heimatstadt Bochum, sowie den Nachbarstädten im Ruhrgebiet. Ausgangspunkt sind fotografische Schnappschüsse von Szenen, die Szlapka ins Auge springen. Dem Bild geht dann ein neues Arrangieren des Fotomaterials voran. In der malerischen Umsetzung werden die Motive anschließend in "Mosaike" aufgelöst. Dies ermöglicht es Szlapka durch unterschiedlich große Rechtecke, Tiefe zu erzeugen, eine Auflösung der Personen und Hintergründe zu erreichen und letztendlich den Fokus auf das Wesentliche eines Motivs zu lenken. 

Alles wirkt spontan und lebendig. Intensive Farben und ungewöhnliche Perspektiven bestimmen ihre Malerei.

Hier abgebildet ist das bisher einzige Werk der Bochumer Künstlerin, welches sie ausschließlich in schwarz,- weiß,- und grau Tönen im Jahr 2025 geschaffen hat.

Es eröffnet die Ausstellung FASHION MEETS ART in der Gegenüberstellung zu einem sog. "Kleinen Schwarzen".

Eine Maßanfertigung eines Kölner Schneiderateliers aus dem Jahr 1960... 

"City people II"

I met GOD

copyright Galerie petitparis 2026

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