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From spirit to reality

Noch einmal Richtung Paradies

Alwine Baresch

In ihren Werken bewegt sich Alwine Baresch malerisch zwischen Figuration und Abstraktion.
Leuchtende, intensive Farbfelder, in großer Dynamik aufgetragen, treffen auf dunkle Tiefenzonen;
organische Strukturen scheinen zu wuchern, zu glühen und sich im selben Moment aufzulösen.
Alwine Baresch (*1995) absolvierte ihr Diplom im Jahr 2023 und ihr Meisterschülerinnen - Jahr 2024 bei Prof. Ellenrieder an der HBK Braunschweig

Die Galerie petitparis freut sich schon heute darauf, die immersiven Bildwelten dieser außergewöhnlichen  Künstlerin im Herbst 2026 in einer Solo - Ausstellung präsentieren zu dürfen. 

22.10. - 06.12.2026

Vernissage 22.10.2026 von 18 - 22 Uhr
Matinée 25.10.2026 von 12 - 16 Uhr
Finissage 06.12.2026 von 13 - 17 Uhr

( Programm folgt )

HERZLICHE EINLADUNG!

Alwine Baresch

AUSSTELLUNGSTÄTIGKEIT DER KÜNSTLERIN 2026 | „Ausstellung in Vorbereitung“, Galerie Petit Paris | Köln 2026 | „Re-Imagined“, Junge Kunst e.V. | Wolfsburg 2026 | „Schlussstein“, Artist in Residence, Künstler Union Köln u. St. Maria in Lyskirchen | Köln 2025 | „Auswahlausstellung Georg-Meistermann-Stipendium“, Spinnerei | Leipzig 2025 | „Panta rhei“, Metavier | Hannover 2025 | „Kalte Platte“, gopea-kunstraum | Bad Bentheim 2025 | „Dürfen Sie hier sein?“, Kunstförderverein Bildende Kunst Schöningen e.V. | Schöningen 2024 | „Auswahlausstellung Märkischen Stipendium“ Galerie der Stadt Lüdenscheid | Lüdenscheid 2024 | „How to approach a dream gently“ (Meisterschüler*Innen Ausstellung), Kunstverein Braunschweig | BS 2024 | „Perspektiven Einblicke Ausblicke“, Kunstverein Burgwedel- Isernhagen | Isernhagen 2024 | „Four plus One“, Hannover Rück | Hannover 2024 | „Niemandsland“, Kunstschaufenster Hallenbad | Wolfsburg 2024 | „Carpathians“, BKC | Paderborn 2024 | „Zwischen Paradies und Dystopie“, St. -Andreas-Kirche | Braunschweig 2023 | „Imagen“, Atelierkate Lesum | Bremen 2023 | „Pop-Up Gallery“, Junge Kunst und VW Immobilien | Wolfsburg 2023 | „32 Diplome“, Hochschulrundgang | HBK Braunschweig 2022 | „Im Augenblick des Staunens fällt das Ich mit der Welt in eins“, Kath. Akademie Bayern | München Stipendien Okt. 25 - Jan. 26 | Artist in Residence der Künstler Union Köln u. St. Maria in Lyskirchen | Köln 2020 - 2024 | Stipendium des Cusanuswerks 2022 - 2023 | Stipendium für zwei Erasmus-Auslandssemester Publikationen 2024 | „Zwischen Paradies und Dystopie“, Katalogstipendium der Hannover Rück 2024 | „Niemandsland“, Katalogstipendium des Kunstschaufenster Hallenbad Wolfsburg 2023 | „Dürfen Sie hier sein?“, Diplomkatalog, Werkübersicht 2021 | „Contemporanea 2020/1973“, Katalog zur Ausstellungsreihe 2019 | „Horst“, Katalog zur studentischen Ausstellung 2021 | „Contemporanea“, Fructa Space | München

Alwine Baresch

Wilhelm Christoph Warning über die Arbeit von Alwine Baresch: Es passt, was der Religionswissenschaftler Mircea Eliade angesichts der Bilder von Paul Gauguin über das, wie er es ausdrückte "Heimweh nach dem Paradies" schreibt, und er formuliert, es sei die Sehnsucht nach irgendetwas Unzugänglichem und hoffnungslos Verlorengegangenen. Damit sind wir bei den Bildern von Alwine Baresch, diesen erfundenen Welten, die auch Gesehenes einschließen, scheinbar Vertrautes, die in neuem Zusammenhang dann doch fremd wirken und zuweilen bedrohlich. Ein Weg des Staunens vielleicht, auf Pfaden der Fülle: Betrachten wir beispielhaft ihr Gemälde „Unter Palmen“. Die Malerin führt uns mit diesem Bild, das sich einem Staunen zunächst zu entziehen scheint, keine Sehnsuchtslandschaft vor, keine tropische Idylle, keine Romanze, keine sentimental verklärende Sicht. Palmen, ja, aber wie und wo? Bläulich und kalt, dünn und fast vergehend, raschelig und dürr, an den Rand gedrückt, zwischen Dunkelheit und auf wolkigem, wattigem, schlierigem Weißrosablau, kühl und nach oben ins Nichts verschwindend. Ist es wirklich eine Landschaft? Kaum noch. Alwine Baresch geht in einen Grenzbereich, bewegt sich malerisch auf dem schmalen Grat zwischen Figuration und Abstraktion. Sie setzt Farben in großer Dynamik neben- und hintereinander ein, lässt Raum zwischen berstender Bewegung und tiefer, unergründlicher Schwärze, zwischen brennenden Feuertönen und grünlichen Wasser- oder Himmelsräumen, die miteinander in Spannung treten. Das Bild ist voller polarer Bezüge, selbst noch in den horizontalen und vertikalen Bewegungen. Farbfelder scheinen zu dunklen Gestalten zu werden und Gestalten sich in Farbfelder aufzulösen. Ein Paradies? Wohl nicht. Wenn, dann lässt sich eher die vom Menschen geschundene Schöpfung assoziieren. Aber vielleicht sind derlei Interpretationen angesichts der Bilder von Alwine Baresch nicht angebracht, sondern ein verweilendes Schauen und die Frage, was dieses Betrachten, dieses sich dem Bild überlassen in einem auslöst. Vielleicht ist das der Weg zum Staunen, wenn man im Ich Entsprechungen entdeckt. Denn könnten Bilder wie dieses in ihren Spannungen und Dissonanzen wie in ihren paradiesischen Momenten, in ihren Sehnsuchtsaugenblicken nicht Ausdruck innerer Gemengelagen zeigen, und das in all ihrer Wucht und Dynamik?

copyright Galerie petitparis 2026

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