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Paata Kokaia
Ein Studium zum Bildhauer hat der aus Georgien stammende Paata bereits an der Staatlichen Akademie der Künste in Tiflis abgeschlossen.
Seit 2017 studiert er an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in der Malereiklasse von Professor Dr. Ulrika Eller-Rüter.
Ganz nebenbei interessiert er sich für Fotografie und zählte im letzten Jahr sofort zu den Wettbewerbsgewinnern des "Young Cheezze Award" für Fotografie.
Diese vielfältigen künstlerischen Talente finden in seiner momentanen Werkreihe einen wütenden, oft
abstrakten Ausdruck. Großformatig verarbeitet er seine Warnehmung des heutigen Menschen, dessen Existenz zu allererst von einer Zahl dargestellt wird. 
Seine Werke sind absolut spannend, abstoßend und anziehend zugleich. Seine Aussage zum Thema "Freiheit" und was sie für ihn bedeutet, ist vor allem die Abscheu gegenüber dem heute herrschenden 
Mainstream. Er klagt "das vorgeschriebene Gewissen" an und fragt, nach dem Sinn von Wahrheit in einer Welt voller "Fakes und Filter".  Manchmal ist der Titel eines Werkes direkt ins Bild gemalt oder einzelne Stichworte stoßen den Betrachter in eine bestimmte Richtung.
Wenn es kein Werk auf Leinwand sein soll, sucht  Paata  die Materialien für seine Kunst  in der Umgebung seines Ateliers, manchmal in der Natur, manchmal auf dem Schrottplatz...
Paata hat an zahlreichen Ausstellungen und Kooperationen mit verschiedenen Universitäten und namhaften Künstlern teilgenommen. Zuletzt mit Mary Bauermeister in der Atelierausstellung "Entbrannt." Sein Ausstellungsradius reicht über die Kunsthalle in Bonn bis ins Museum von Chengdu in Sichuan, China.
Joshua Ott, 19
Die Angst vor Reglementierung hat ihn lange zweifeln lassen. 
Doch jetzt hat auch Joshua Ott sein Studium an der Universität in Bonn angefangen.
Eine Rolle Packpapier und drei Tuben Acrylfarbe, das reichte ihm im Jahr 2018 für seine erste Werkreihe aus. Portraits waren entstanden, wüst und im Großformat. Sehr cool!
Zur zweiten Ausstellung im Jahr 2019 kam er zurück, von einer dreimonatigen Reise durch Indien, Tibet und Nepal. Voller Inspiration und Ideen, mit neuen Werken, die unter Anderem, bereits auf der Reise entstanden waren. 
Spannende, neue Materialien zeichneten seine Kunst aus, in Ermangelung von Farben, wurde statt dessen  auch mal mit schwarzem Kaffee gemalt, außerdem gab es neue Portraits, jetzt auf Leinenstoff und kleine Graphitzeichnungen.
Nachdem er in Kindheit und früher Jugend beinahe alle Sportarten und sämtliche Vereine seiner Heimatstadt Köln durchlaufen hatte, entdeckte er die Kunst für sich und begann mit der Malerei: "Dies ist das einzige Ding in meinem Leben, mit dem ich mich länger als einige Wochen beschäftigen kann," sagt Ott, "hier kann ich mich ausdrücken, in der Kunst liegt endlich die Freiheit, die ich brauche und so ist für mich auch Technik kein Maßstab. Naturalismus nervt mich! Meine Gefühle müssen auf die Leinwand, erst dann bin ich mit einem Werk zufrieden. Diese Gefühle sind nicht immer schön, nicht alles um mich herum ist schmerzfrei."
Die Reise, vor allem sein Weg durch Indien, hat seinen Blick "über den Tellerrand" nochmal geschärft.
Ein Markenzeichen des jungen Künstlers ist es, sehr wenige Farben zu verwenden, meist lediglich Schwarz- oder Brauntöne. Er arbeitet sowohl mit Öl- als auch mit Acrylfarben und seine Skizzen, durch die er bestimmte Menschen oder erlebte Situationen festhält, fertigt er mit Bleistift oder Kohle.
Joshua Ott ist auf dem Weg. Bereits heute, mit 19 Jahren, hat er einen Stil entwickelt, den man trotz aller Veränderung wiedererkennt. Seine erste großformatige Portraitreihe  auf Packpapier aus den Jahren 2017/18 ist, bis auf zwei Werke, die für die Sammlung bewahrt werden, ausverkauft.
Im März 2020 wird er zum dritten Mal an einer Ausstellung der Galerie petitparis teilnehmen. 
Marlene Lees,25
Was bedeutet Freiheit für eine junge Engländerin? Der Brexit ist vollzogen und von "Rückschritt in die Steinzeit" bis "Allheilmittel" ist jedes Attribut schon einmal genannt worden. 
Geboren in Chelsea, London studierte die Engländerin mit deutschen Wurzeln, Malerei an der Norwich University of the Arts bei Prof. Carl Rowe. Bereits während ihres Studiums begann Marlene Gemälde von Francis Bacon zu studieren.
Mit großem Pinsel und einfachem Strich stellt sie Menschen in besonders modernen Posen dar. Sie nimmt den Selbstoptimierungswahn der jungen Generation, ob in ihrer Heimat oder in Deutschland,  unter die Lupe. Körperkult und Fitnessstudio sind Themen ihrer Werke, "Body Language" ist ihr Titel und "Real contemporary painting" nennt sie selbst die Art ihrer Annäherung an diese Themen.
Dabei hat sie einen einzigartigen Stil entwickelt.  Abstrakt und figurative zugleich, stellt sie die Menschen und ihren Drang zur Selbstoptimierung mit Hilfe von Maschinen dar. 
Großformatig auf Papier und Leinwand, Ölfarben, oft monochrom und skizzenhaft aufgetragen.
Für unsere Ausstellung im März 2020  hat sie außerdem eine neue, kleinformatigere Werkreihe entwickelt, in der ein deutlicher Einsatz von Farbe den Hintergrund zu subtilen Portraits im Picasso-Stil bildet.
Freiheit bedeutet für die Künstlerin vor allem ein ehrlicher Umgang miteinander und Fehler machen zu dürfen.
Somayeh Golshani - Schahrsad
Kunststudentin an der Alanus Hochschule in Bonn.
Sie erzählt uns anhand ihrer Gemälde eine unglaubliche Geschichte. 
Was bedeutet Freiheit im Iran?
Somayeh ermöglicht uns den Einstieg  in eine völlig fremde Kultur, ein Land, mit Gesetzen und Bräuchen, die für uns Westeuropäer nur schwer zu verstehen sind.
Durch Somayehs Ölgemälde werden diese Gesetze extrem berührend visualisiert und kritisiert. Zeichnungen und teils abstrakte Darstellungen alter Bräuche und Symbole zeigen eine tiefe Verbundenheit und Liebe zu Ihrem Heimatland.  Gleichzeitig bedeutete das für die Künstlerin, dass sie sich und ihre Arbeiten zeitweise unter einem Synonym exponieren musste.
Freiheit, wie wir sie kennen, ist im Iran, besonders für eine junge Frau, undenkbar. 
Ihre im Stil des Realismus gemalten Portraits erschüttern aufgrund ihrer Intention und begeistern durch den sichtbar virtuosen Einsatz der Farben und ihrer Nuancen.
Die Künstlerin hat bereits ein Studium der Visual Arts und Grafik abgeschlossen und danach ihr Heimatland verlassen, um in Deutschland freie Kunst zu studieren. Gerade hat sie zwei Semester bei Professor Andreas Orosz an der  Alanus Hochschule abgeschlossen.
Somayeh gibt keine Statements und doch ist Ihre Intention glasklar.
Ann-Kathrin Templin / Muli
Ihre Werke sind emotionale Farbexplosionen.
Von Kindheit an, malt und zeichnet die Autodidaktin und hat so einen ganz eigenen Stil entwickelt.
Ihre Themen auf der Leinwand sind Kindheitsträume, Geisteswissenschaften, Herzenssachen und Lebensfreude. Muli mischt ihre Farben selbst, aus Pigmenten und verschiedenen Lösungen entstehen poppige, manchmal fluoreszierende Mischungen.
Kunst im dunklen Raum! Das ist nur bei Muli möglich.
Starke Farben bilden den Gegensatz zu ihrer filigranen Technik, mit der sie, meist abstrakt, einen Teil ihrer Geschichte auf Leinwand oder Papier, manchmal auch auf Kleidung projiziert. 
Unsere Freiheit ist in Deutschland so grenzenlos, dass sie anstrengend werden kann, die Kunst aber, ist ihr Weg zur Ruhe.
Muli, deren Spitzname zum Künstlernamen wurde, hat bereits an mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen in Köln teilgenommen. Sie komponiert Bilder und manchmal auch ein entsprechendes Gedicht dazu. Berührend, Poesie pur!                     
       
Künstler vergangener Ausstellungen:
Sofie Wolff 
In den Jahren 2018 / 2019 hat Sofie schon als talentierte Schülerin mit großem Erfolg an den Ausstellungen der Galerie petitparis teilgenommen. 
Seit dem Herbst 2019 studiert sie nun Architektur an der Hochschule in Düsseldorf.
 
Luna Senyurt, Schülerin
Frieda Böbbis, Schülerin - Live Music-act 

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